nikon d610 mein erster eindruck

nachdem ich die kamera nun wenige tage mein eigen nennen darf, bin ich losgezogen und hab…

nikon d610 mein erster eindruck

nachdem ich die kamera nun wenige tage mein eigen nennen darf, bin ich losgezogen und hab damit meine ersten schnappschüsse gemacht. dabei habe ich nicht nach speziellen motiven gesucht, sondern bin einfach durch das dorf spaziert und habe relativ zeillos darauf los geknipst.

für diejenige, welche jetzt aufwändige fotos erwarten ist dierser beitrag also nichts. mir ging es vielmehr darum, zu sehen was eigentlich in dieser kamera steckt und wie die handhabung ist.

bisher war ich meistens mit meiner d90 unterwegs. darum geht es mir auch in diesem blog-eintrag: wie gut kann man von der d90 auf eine d610 umsteigen? eines vorweg: ich vergleiche dabei nicht die bildqualität detail. dies wäre auch absoluter schwachsinn. einerseits ist die d90 nun ein paar jahre alt und andererseits ist darin ein dx (aps-c) sensor verbaut. grundsätzlich kann man einen dx sensor nicht mit einem fx sensor vergleichen. darum habe ich jetzt auch nicht fotos mit der d90 und dann die selben motive mit der d610 abgelichtet.

was vergleiche ich nun wirklich? ganz klar die handhabung! wie oben bereits erklärt, kann ich apfel nicht mit birne vergleichen. dafür kann ich aber die handhabung vergleichen, denn schliesslich sind beides spiegelreflexkameras. also: genug darum herum geredet - jetzt zum wesentlichen...

1. gewicht & grösse

die d610 ist schon einiges schwerer als die d90. man merkt hier eindeutig, dass mehr in diesem gerät drin steckt. der grössenunterschied ist erstaunlich gering was auch die folgenden fotos zeigen. allerdings darf man eines nicht vergessen: wer mit vollformat fotografiert benutzt auch vollformat objektive. die sind nun mal einiges schwerer. an dieser stelle möchte ich auch nicht auf das gramm genau den unterschied nennen. fakt ist einfach dass die d610 mit einem entsprechenden objektiv nun mal mehr material dran ist…

wie man sieht, überlebt man den grössenunterschied gut. alles in allem ist die d610 eine sehr kompakte vollformatkamera

2. anordnung der knöpfe

die knöpfe sind ziemlich ähnlich angeordnet. somit fällt es einem recht leicht die kamera zu bedienen. schön ist, dass man nun auch ein wahlrad für die auslöse-modi hat (einzelbild, serienbild etc…)

allerdings ist mir etwas aufgefallen: die vergrösserungstasten womit man bei der betrachtung eines fotos auf dem display reinzoomen kann sind genau umgekehrt angeordnet. da werde ich noch eine weile brauchen, bis ich mich daran gewöhnt habe.

3. belichtung

die d90 neigte generell etwas zu überbelichten, dies ist bei der d610 nicht mehr der fall. das gefällt mir sehr gut.

4. bildqualität

dazu fällt mir nur ein wort ein – WOW! einfach nur WOW! was hier vorallem auffält sind die 14bit raw-dateien. da kann man in der nachbearbeitung einiges rausholen. alle fotos habe ich mit iso 100 oder iso 200 gemacht. daher kann ich noch keine aussage zum bildrauschen sagen. nun zu den test-fotos:

die Bildqualität ist einfach top. was will man dazu sagen..

hier wird es interessanter. zuerst haben wir ein foto welches in der kamera direkt als jpg gespeichert wurde. das zweite habe ich das raw-file genommen und etwas an den reglern herumgedreht. siehe da, selbst im anscheinend ausgebrannten himmel sind immer noch eine menge bildinformationen enthalten.

erstes foto: ebenfalls ein jpg direkt ab kamera.
zweites foto: habe ich kurzerhand die tiefen hochgezogen und auch hier sind noch jede menge informationen drin.

erstes foto: jpeg direkt ab kamera
zweites foto: raw mit hochgezogenen tiefen

5. mein erstes fazit

bis jetzt bin ich mit dieser kamera sehr zufrieden. bin gespannt was man da alles herauskitzeln kann. etwas zu den raw-files. die sind ja riesig. mein alter rechner muss da schon ziemlich rattern um diese datenmengen zu bearbeiten. wenn ich mir eine d800 gekauft hätte, müsste ich mir warscheinlich einen neuen pc zulegen. noch ein grund weshalb ich die entscheidung für die d610 nicht bereue.

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